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Der TSV 1860 Weißenburg hat sich mit einem hart erkämpften Sieg in die Winterpause der Fußball-Landesliga Südwest verabschiedet. Mit 1:0 gewann das Team von Trainer Markus Vierke am Samstagnachmittag auf dem schwer bespielbaren B-Platz in der Rezataue gegen den Tabellendritten FC Kempten und sorgte damit für eine echte Überraschung. Das Goldene Tor erzielte Kapitän Jonas Ochsenkiel. „Wir konnten es uns nicht raussuchen“, betonte Vierke mit Blick auf die Platzverhältnisse fest. Der Verband hatte im Vorfeld Druck gemacht und auf eine Durchführung der Partie gedrängt. Wenn nicht diesen, dann eben nächsten Samstag. Da wären die Verhältnisse aber wohl kaum besser gewesen. Also lieber gleich spielen – das allerdings unter grenzwertigen Bedingungen. Den völlig aufgeweichten A-Platz wollte der TSV 1860 wegen einer einzelnen Partie keinesfalls ruinieren und entschied sich für eine Durchführung auf dem B- und Trainingsplatz. Dieser verwandelte sich in den gut 90 Minuten mehr und mehr von grüner zu brauner Farbe, man könnte auch sagen zu einem „Acker“. Angesichts der miesen Witterung musste man in der zweiten Hälfte ab circa 15.30 Uhr sogar das Flutlicht einschalten. „Ein geregelter Spielaufbau oder Passstaffetten waren heute nicht möglich. Es war mehr ein Geschlage als ein Fußballspiel“, stellte Trainer Vierke treffend fest. Und die Gäste aus Kempten, das kann man sich vorstellen, waren alles andere als begeistert, dass sie auf einem solch matschigen Geläuf kicken mussten.
Letztlich mussten aber beide Teams mit den Bedingungen klarkommen. Die stark ersatzgeschwächten Weißenburger taten dies mit einem Kampfgeist und einer Leidenschaft, die ziemlich beeindruckend und mitreißend waren. Dafür gab es auch ein Extralob vom Coach, und damit knüpften sie im ersten Heimspiel seit fast zwei Monaten nahtlos an die jüngsten, starken Auswärts-Auftritte an. Schon bei den Topteams Gilching und Sonthofen hatten sich die TSVler jeweils ein 1:1 erkämpft, beim FC Memmingen II sogar mit 2:0 gewonnen. Diese kleine Serie bauten die Weißenburger nun aus und überwintern mit 22 Punkten auf einem der drei Abstiegs-Relegationsplätze. Der zweite Vergleich mit Kempten (das Hinspiel endete 2:2) war vom Anpfiff weg ein reines Kampfspiel. Die erste gute Möglichkeit hatten die Gäste aus dem Allgäu, doch ein abgefälschter Schuss von Mike Kämpf landete am Pfosten. Zudem rettete Philipp Schwarz bei einer gefährlichen Hereingabe von Daniel Sgodzaj.
Die spielentscheidende Szene war in der 22. Minute zu notieren: Ferat Nitaj spielte den Ball in den Lauf von Jonas Ochsenkiel. Der Kapitän setzte sich entschlossen durch, eilte aufs Tor zu und schob zum 1:0 ein. Riesenjubel im TSV-1860-Lager! Kempten versuchte in der Folgezeit zum Ausgleich zu kommen und hatte optische Vorteile. Die Weißenburger wehrten sich aber mit allen Kräften und ließen wenig zu. „Wir haben alles gut wegverteidigt und waren in der Defensive wie schon in den vergangenen Wochen erneut sehr stabil“, lobte Trainer Markus Vierke die Abwehr, in der die erfahrenen Akteure Johannes Meyer und Christian Leibhard alles zusammenhielten.
Nach der Pause drängte Kempten immer vehementer auf den Ausgleich und ließ die Gastgeber kaum noch hinten rauskommen. Die größte Chance zum 2:0 hatte Ochsenkiel bei einem Konter, doch seinen Heber konnte FC-Torwart Yannick Rakiecki gerade noch abfangen, und auch ein weiterer Schuss des Spielführers brachte nichts ein. Ansonsten hatte aber vor allem Kempten seine Möglichkeiten, wobei mehr und mehr auch Torhüter Jonas Herter zum Matchwinner wurde. Er zeigte besonders in der Schlussphase seine Klasse bei etlichen Reflexen und Paraden gegen Spielertrainer Thilo Wilke, gegen Philipp Simon sowie gegen Umut Akan.
Der Abpfiff von Schiedsrichter Tobias Kinberger – ebenfalls weitgereist aus Neugablonz bei Kaufbeuren – in der 94. Minute war eine echte Erlösung. Danach feierten die Weißenburger in völlig verdreckten Trikots den „Dreier“ nach einer Schlammschlacht, die man so schnell nicht vergessen wird und bei der man froh sein musste, dass sich niemand ernsthaft verletzt hat. Das Schlusswort hat der Trainer: „Wir sind sehr glücklich mit diesen Sieg“, sagte Markus Vierke. UWE MÜHLING
TSV 1860 Weißenburg: Herter, Philipp Meier, Schnitzlein, Johannes Meyer, Leibhard, Schwarz, Eco, Wnendt (Morgenroth), Nitaj (87. Siol), Tom Vierke (65. Calgi), Ochsenkiel.
FC Kempten: Rakiecki, Simon, Wilke (82. Wunsch), Holzer, Yilmaz (60. Hengeler), Kämpf (46. Akan), Sgodzaj, Meßlang, Ewald (74. Berger), Kolb, Lutz.

Schiedsrichter: Tobias Kinberger (BSK Olympia Neugablonz) . Zuschauer: 140; Tor: 1:0 Jonas Ochsenkiel (22. Minute).

Das dürfte eine fröhliche Heimreise gewesen sein: Im letzten Auswärtsspiel des Jahres in der Fußball-Landesliga Südwest hat der TSV 1860 Weißenburg einen 2:0 (2:0)-Erfolg beim FC Memmingen II eingefahren. „Wir haben schon ein paar Mittel, um in Memmingen dagegenhalten zu können“, hatte Weißenburgs Coach Markus Vierke im Vorfeld gesagt. Und seine Mannschaft hat diese offenbar bei der Bayernliga-Reserve auch wirkungsvoll einsetzen können. Jedenfalls kämpften die Gäste im BBZ-Stadion zu Memmingen aufopferungsvoll und hatten sich die drei Punkte vor allem in der ersten Hälfte verdient. Nach einer guten Viertelstunde ging der TSV 1860 schon in Führung. Eine Ecke von Philipp Schwarz drückte Memmingens Unglücksrabe Maximilian Rupp am langen Pfosten aus kurzer Distanz ins eigene Tor. Kurz darauf setzte Tiziano Mulas einen Freistoß für die Gastgeber aus 17 Metern knapp über die Querlatte des Weißenburgers Gehäuses. Statt den Ausgleich zu kassieren, erhöhten die Gäste nach 25 Minuten. Daniel Hofrichter und Jonas Ochsenkiel lieferten die Vorarbeit für Tom Vierke, der per Flachschuss ins lange Ecke traf. In der Folge verpasste Kutay Yel für die Hausherren den Anschluss (37.), Ferat Nitaj rutschte auf der Gegenseite nach schöner Kombination auf dem Weg zum 3:0 aus (43.). Dieses schien praktisch mit dem Pausenpfiff fällig zu sein, doch ein Memminger Abwehrspieler klärte in allerhöchster Not gegen Maik Wnendt. Zuvor ließ der FC-Schlussmann einen Hofrichter-Schuss prallen, Wnendt hätte im Nachsetzen nur noch ins leere Tor einzuschieben brauchen. So ging es mit einem verdienten 2:0 aus TSV-Sicht in die Kabinen; Weißenburg stand defensiv sicher und schaltete bei Ballgewinn schnell um, ließ Memmingen keinen großen Spielraum. In der zweiten Hälfte musste Trainer Markus Vierke zweimal verletzungsbedingt wechseln – Häßler für Hofrichter und Morgenroth für Tom Vierke –, seine Mannschaft stemmte sich aber gegen optisch überlegene Gastgeber. Da die Memminger aber zumeist am Strafraum mit ihrem Latein am Ende waren, durften die Gäste nach 90 Minuten ihren zweiten Auswärtssieg der Saison feiern. Und zugleich die Wiederholung des Hinspielerfolgs, als die Mittelfranken die Schwaben mit 2:1 besiegt hatten. Am kommenden Samstag beschließt der TSV 1860 nun das Fußballjahr 2022, wenn der FC Kempten im heimischen Dotlux Fußballpark gastiert (14.30 Uhr).

TSV 1860 Weißenburg: Herter, Johannes Meyer, Philipp Meier, Nitaj, Ochsenkiel (87. Leibhardt), Wnendt (91. Renner), Schwarz, Hofrichter (46. Häßler), Vierke (70. Morgenroth), Schnitzlein, Eco. Tore: 0:1 Rupp (16., Eigentor), 0:2 Vierke (25.). Schiedsrichter: Rico Spyra / Zuschauer: 50.

Vor der Partie wären die Weißenburger Landesliga-Kicker mit einem Remis beim Tabellenführer FC Sonthofen vollauf zufrieden gewesen, nach den 90 Minuten im Allgäu gesellte sich zur Freude über das 1:1 auch ein wenig Enttäuschung, denn der TSV 1860 hatte bis zur 81. Minute mit 1:0 geführt und dann durch einen unglücklichen Handelfmeter den Ausgleich kassiert. „Natürlich war der Elfer bitter“, so Trainer Markus Vierke. „Wir sind aber glücklich über den Punkt. Unsere Leistung war top“. Zwar zeigte sich der FC Sonthofen optisch überlegen, doch wirkliche Topchancen erspielte sich die Truppe von Trainer Benjamin Müller nur selten. Meist war die Weißenburger Abwehr Herr der Lage und fing die langen Bälle der Sonthofener konsequent ab. In der 10. Minute hatten die TSV-Sechziger die erste gute Möglichkeit des Spieles, als Maik Wnendt mit einem Diagonalpass in Szene gesetzt wurde. Seinen Schuss wehrte FC-Keeper Marco Zettler nach vorne ab und den Nachschuss klärte ein Verteidiger. Im Gegenzug tauchte Andreas Hindelang vor Keeper Jonas Herter auf, doch der Sonthofener verzog. Nach 34 Minuten bewahrte Herter sein Team vor dem Rückstand, als er einen Schuss von Alexander Haase an die Latte lenkte. Auch die Weißenburger nutzten ihre Konterchancen nicht – etwa in der 38. Minute, als Ferat Nitaj von der Torauslinie zurück zu Daniel Hofrichter passte, der den Ball nicht richtig traf. Die letzte Möglichkeit vor der Pause vergab Sonthofens Jonas Koller. Nach der Pause hatten die Weißenburger bei ihren schnellen Gegenstößen etliche gute Möglichkeiten, doch Jonas Ochsenkiel in der 52. und zweimal in der 60. Minute sowie Tom Vierke in der 55. Minute scheiterten an der FC-Abwehr oder zielten drüber. In der 69. Minute war der TSV 1860 dann erfolgreich: Der Konter über den eingewechselten Kevin Mutove und Ferat Nitaj landete bei Tom Vierke, der das Leder aus 16 Metern zum 0:1 traf. Wenig später hatte Jonas Ochsenkiel das zweite TSV60-Tor auf dem Fuß, doch Sonthofens Keeper klärte. In der 78. Minute vergab Haase aus sechs Metern den möglichen Ausgleich, der dann in der 81. Minute per Handelfmeter fiel. Johannes Meyer hatte den Ball an die vor der Brust befindlichen Arme bekommen und Referee Mustafa Kücük gab Strafstoß, den Andreas Hindelang sicher zum 1:1 nutzte. In der Schlussphase hatten dann sowohl die Gäste als auch Sonthofen durch Ochsenkiel und Hindelang noch gute Gelegenheiten, die aber ungenutzt blieben und am Ende ein aus Weißenburger Sicht redlich verdientes Remis zu Buche stand.

Der TSV 1860 Weißenburg war gestern Nachmittag in der Fußball-Landesliga Südwest ganz nah dran am Sieg und an der Überraschung. Nach langer Führung durch einen Treffer von Ferat Nitaj musste das Team von Trainer Markus Vierke in der 83. Minute noch den 1:1-Ausgleich beim TSV Gilching/Argelsried hinnehmen. Das war insofern bitter, als die Gäste mehrere Topchancen zum zweiten oder gar dritten Treffer versiebten – das sollte sich rächen. Nach zehn Minuten hatte der TSV 1860 die erste Chance bei einem Fernschuss von Ferat Nitaj. Der Gilchinger Keeper Michael Suck ließ abprallen, doch Jonas Ochsenkiel wurde im Nachschuss geblockt. Danach waren die Platzherren dreimal gefährlich. Stets war Maximilian Hölzl beteiligt, der einmal energisch von Johannes Meyer gebremst wurde und dann nach zwei Hereingaben direkt abzog, allerdings das Ziel verfehlte. In der 28. Minute fiel das 0:1 durch einen Weißenburger Bilderbuchangriff: Der agile Daniel Hofrichter spielte auf die rechte Seite zu Maik Wnendt, der sich gut durchsetzte und auf Ferat Nitaj flankte, der zur Führung einschoss. Nach einem feinen Solo hätte Tom Vierke vor der Pause noch erhöhen können. Er wurde aber gerade noch gestoppt. Nach dem Seitenwechsel wurde Gilching aktiver und hatte optische Vorteile. Die zwingenden Torchancen besaß aber der TSV 1860, der durch Jonas Ochsenkiel das 0:2 hätte machen müssen. Einmal brachte der Kapitän den Ball nach Zuspiel von Wnendt am Elfer nicht unter Kontrolle (59.), wenig später konnte er auch einen Torwart-Abpraller aus kurzer Distanz nicht nutzen. Die dritte Topchance vergab in der 76. Minute Nitaj, der nach schöner Vorarbeit von Philipp Schwarz über die linke Seite nur den Torwart anschoss. Aufgrund der verpassten Vorentscheidung blieb die Partie offen und Gilching (Platz sieben) schaffte praktisch aus dem Nichts noch den Ausgleich, als der eingewechselte „Joker“ Sebastian Krauß mit einer Kopfball-Bogenlampe nach Hereingabe von Murat Ersoy das 1:1 erzielte. Selbst danach gab es noch gute Schussmöglichkeiten für Tom Vierke und den eingewechselten Max Pfann, doch ein zweites Tor wollte den Weißenburgern nicht mehr gelingen. Im Vorfeld hätte man beim TSV 1860 wohl gut mit einem Punkt leben können, vom Spielverlauf und von den Chancen her betrachtet waren es nun jedoch zwei verschenkte Zähler. Nach dem letzten offiziellen Vorrundenspieltag (das Nachholspiel gegen Durach steht noch aus) bleiben die Weißenburger auf einem Abstiegsrelegationsplatz (14.) und müssen am kommenden Samstag zum Spitzenreiter Sonthofen.

1.Herren (gegen VfB Durch), U13 (gegen SpVgg Greuther Fürth) und U12 (gegen SV Wettelsheim) fallen ins Wasser. Der starke -und immer noch anhaltende- Regen heute Nacht lassen mindestens 3 unserer für heute geplanten 4 Heimspiele nicht zu. Wir entschuldigen uns ausdrücklich vor allem beim VfB Durach für die kurzfristige Absage, schließlich wurden sie erst gegen 08:30 Uhr von uns informiert …

Der TSV 1860 Weißenburg hat sein gestriges Auswärts-spiel beim FC Ehekirchen knapp mit 0:1 verloren. Gegen die spielerisch stabilere Landesliga-Elf von Spielertrainer Michael Panknin hatten die TSV-Sechziger zwar gute Chancen, doch nutzten sie diese nicht zu einem möglichen Remis. Die Mannschaft von TSV-1860-Trainer Markus Vierke agierte taktisch aus einer gut stehenden Abwehr und setzte auf schnelle Gegenstöße. In der zehnten Minute hatte Robin Renner die Weißenburger Führung auf dem Fuß, doch Ehekirchens Keeper drehte den Schuss mit einer Glanzparade um den Pfosten. Nur zwei Minuten später bediente Max Pfann seinen Teamkollegen Renner, der beim Schuss geblockt wurde und sich dabei unglücklich verletzte. Für ihn kam Maik Wnendt ins Spiel. Die Vierke-Elf hatte sich schnell neu sortiert und setzte weiterhin Nadelstiche aus einer Defensive, welche die Ehekirchener kaum in den Strafraum ließ und die beiden Toptorjäger Julian und Christian Hollinger weitgehend vom Abschluss abhielt. In der 23. Minute hatte Philipp Schwarz die nächste TSV-Möglichkeit, doch er zielte bei seinem Freistoß am langen Eck vorbei. In der 29. Minute startete Julian Hollinger nach einer direkten Kombination, doch Tobias Schnitzlein rettete, indem er sich in dessen Schuss warf. Kurz vor der Pause zielte Christian Hollinger bei seinem Drehschuss aus 14 Metern über das Weißenburger Tor. Nach der Pause brachte eine Flanke der Ehekirchener die Entscheidung. Der Ball rutschte durch zu Matthias Rutkowski, der mit einem Linksschuss aus acht Metern das 1:0 für die Gastgeber erzielte. Ehekirchen wollte nachlegen und hatte durch Michael Belousow zwei gute Möglichkeiten, doch einmal lenkte Jonas Herter den Schuss über die Latte, beim zweiten Versuch setzte Belusow den Heber über Herter und das TSV-60-Tor hinweg. Herter war danach noch einmal gegen Eugen Belusow gefordert und parierte dessen Schuss aus acht Metern mit dem Fuß. Im direkten Gegenzug vergab Max Pfann die Topchance zum Ausgleich: Jonas Ochsenkiel hatte flach nach innen gespielt, wo Pfann freistehend aus sieben Metern das Tor verfehlte. Wenig später bekam Tobias Schnitzlein den Ball aus kurzer Distanz voll an den Kopf, ging benommen zu Boden und musste letztlich ausgewechselt werden. Die Weißenburger steckten aber nicht auf und waren in der Schlussphase sogar in Überzahl, als Archdic nach Foul an Zijad Eco für zehn Minuten vom Feld musste (82. Minute) und Bösl nach wiederholtem Foul in der siebenminütigen Nachspielzeit die Gelb-Rote Karte sah. Doch alle Bemühungen um den Ausgleich brachten in der sehr hektischen Schlussphase nichts ein, sodass am Ende eine knappe Niederlage zu Buche stand.
TSV 1860 Weißenburg Jonas Herter, Johannes Meyer, Ferat Nitaj, Jonas Ochsenkiel (70. Minute Zijad Eco), Max Pfann, Christin Leibhardt (77. Philipp Meier), Philipp Schwarz, Daniel Hofrichter, Robin Renner (17. Maik Wnendt), Tom Vierke, Tobias Schnitzlein (81. Benedikt Auernhammer).
Tor: 1:0 Rutkowski (51. Minute).

Der erhoffte Befreiungsschlag gelang auswärts: Der TSV 1860 Weißenburg bezwang den TSV Gersthofen mit 2:0 und beendete damit die sieglosen Wochen. Es wurde der erhoffte Befreiungsschlag für den Landesligisten TSV 1860 Weißenburg: Die Elf von Trainer Markus Vierke hat am Freitagabend das Auswärtsspiel beim TSV Gersthofen mit 2:0 gewonnen – und das völlig verdient. Mit dem Sieg haben die TSV-Sechziger ihre Durststrecke beendet – seit dem 6. August hatten die Weißenburger keinen „Dreier“ mehr eingefahren. Zugleich machten sie einen großen Schritt in Richtung Mittelfeld und verließen den Relegationsrang. „Die Jungs haben eine wahnsinnig starke Leistung gezeigt“, lobte Vierke seine Elf, die in dem flotten Spiel kaum Chancen der Gastgeber zuließ. Die waren in den ersten 20 Minuten des flotten Spiels auf beiden Seiten Mangelware – gekämpft wurde vornehmlich zwischen den Strafräumen. Die erste gute Möglichkeit hatten die Gersthofener, als David Miller eine scharfe Hereingabe von rechts knapp verpasste. Nach einer halben Stunde Spielzeit setzte Tom Vierke seinen Teamkollegen Jonas Ochsenkiel in Szene, doch dessen Schuss aus 17 Metern wurde von Jürgen Engelleiter im Gersthofener Tor mit den Fingerspitzen über die Latte gelenkt. Wenig später konterte der TSV 1860, nachdem Daniel Hofrichter den Ball am eigenen Strafraum erkämpft hatte und Max Pfann steil schickte. Der Weißenburger wollte im gegnerischen Strafraum quer spielen, doch der Pass wurde abgeblockt. In der 40. Minute zog Pfann aus etwa 20 Metern ab, doch Engelleiter im Tor der Gastgeber war erneut auf dem Posten und lenkte den Ball zur Seite. Die Weißenburger blieben jedoch in Ballbesitz und Pfanns zweiter Schuss ging genau auf den Keeper. Nach der Pause war es erneut Pfann, der den Gersthofener Schlussmann zu einer Glanztat zwang. Engelleiter klärte den Schuss aus kurzer Distanz mit dem Fuß zur Ecke. In der 62. Minute war der Torhüter dann allerdings machtlos. Tom Vierke hatte sich bis zur Torauslinie durchgespielt und passte zurück auf Pfann, der aus sechs Metern zur 1:0-Führung ins kurze Eck traf. Nur sieben Minuten später war Pfann am zweiten Weißenburger Treffer beteiligt. Der TSV-1860-Stürmer spielte das Leder in die Gasse zu Ferat Nitaj, der frei vor dem Keeper sich die Ecke aussuchen konnte und auf 2:0 erhöhte. Die Platzherren machten danach deutlich mehr Druck, wollten sich noch nicht geschlagen geben. In der 72. Minute konnte die Weißenburger Abwehr mit vereinten Kräften eine Ecke abwehren und der TSV hatte wenig später den Raum zum Konter, Ferat Nitaj war gestartet, spielte sich in den Strafraum, setzte den Ball aber neben das Tor und vergab so die Vorentscheidung. Gersthofen drängte weiter und hatte noch zwei Möglichkeiten: eine hoch in den Strafraum getretene Ecke klärten die TSV-Sechziger und der Drehschuss von Jermaine Meillinger aus zehn Metern ging vorbei. Nach dem Schlusspfiff des nicht immer entscheidungssicheren Referees Felix Otter war der Jubel über den verdienten Auswärtssieg im Weißenburger Lager erst einmal groß. Fast noch mehr als über die Punkte freute sich Vierke über den Auftritt seiner Truppe: „Das Team hat ein super Spiel gemacht. Wir können durchaus mithalten in dieser Liga.“

Die Sieglos-Serie des TSV 1860 geht weiter. In der Fußball-Landesliga Südwest unterlagen die Weißenburger am Samstagnachmittag mit 1:2 gegen den TV Erkheim. Seit dem 6. August wartet die Truppe von Trainer Markus Vierke nun schon auf einen „Dreier“ und steckt spätestens mit der Heimpleite in dem Kellerduell und Schlüsselspiel voll im Abstiegskampf.
Vor dem Spiel war klar: Der TSV 1860 musste gegen den Vorletzten der Tabelle aus der Nähe von Memmingen unbedingt gewinnen. Dementsprechend nahmen die Gastgeber vor 130 Zuschauern im Dotlux-Fußballpark das Heft in die Hand, doch Tom Vierke scheiterte in der 3. Minute nach Zuspiel von Max Pfann. Das Match war anschließend umkämpft und körperbetont mit Vorteilen für den TSV 1860. Philipp Schwarz setzte einen Freistoß aus 28 Metern knapp vorbei (30.) und auch ein abgefälschter Schuss von Pfann verfehlte das Ziel (33.). Auf der Gegenseite klärte Schwarz zweimal gegen Joshua Holzapfel (15. und 37.). Kurz vor der Pause schied zunächst Tom Vierke verletzt aus (für ihn kam Robin Renner), dann durften die Weißenburger jubeln: Philipp Schwarz setzte sich stark am linken Flügel durch und legte perfekt für Ferat Nitaj auf, der den Ball aus 14 Metern zum 1:0 unter die Latte jagte (43.). Es war eine knappe, aber verdiente Pausenführung. Gleich nach Wiederbeginn köpfte Pfann nach Flanke von Daniel Hofrichter drüber, ehe Erkheim durch ein Gastgeschenk zum Ausgleich kam: Nach einem Abspielfehler von Torwart Jonas Herter wurde der Ball auf Joshua Holzapfel weitergeleitet, der freistehend zum 1:1 einschob (53.). Nach rund einer Stunde haderten die Weißenburger mit dem Schiedsrichter, als Hofrichter im Strafraum von einem Gegenspieler derart heftig heruntergezogen wurde, dass er sich die Schulter auskugelte und verletzt ausscheiden musste. Der eigentlich fällige Elfmeterpfiff blieb allerdings aus. In der letzten halben Stunde waren die Weißenburger um den Siegtreffer bemüht, aber nicht zwingend genug. Auch eine Überzahl nach Zehn-Minuten-Zeitstrafe für Erkheims Matthias Wörz konnten sie nicht nutzen. Die beste Gelegenheit hatte der eingewechselte Benedikt Auernhammer, der aber zu lange zögerte, sodass sein Gegenspieler am Sechzehner klären konnte (79.). Kurz darauf sorgte ein Zusammenprall von TV-Keeper Maximilian Schöffel mit TSV-Stürmer Robin Renner für Aufregung. Renner konnte nach einer Behandlung weiterspielen. So schien es in der Schlussphase auf ein 1:1 hinauszulaufen, ehe die turbulente Nachspielzeit begann: In der 91. Minute kam Erkheim unverhofft zum 1:2, als Herter einen 28-Meter-Freistoß von Fabian Krogler nach vorne abprallen ließ und Stefan Oswald nur noch einschieben musste. Danach warf Weißenburg alles nach vorn und wurde scheinbar belohnt: Bei einer Freistoßflanke des agilen Schwarz schraubte sich Auernhammer am höchsten und köpfte zum vermeintlichen 2:2 ein. Der Linienrichter hob jedoch die Fahne, sodass der Treffer wegen Abseits nicht gegeben wurde, was heftige Proteste auslöste.
Das half aber alles letztlich nichts: Der TSV 1860 musste eine späte, bittere und unnötige Niederlage gegen einen Gegner hinnehmen, den man normalerweise schlagen muss. Dementsprechend groß war die Enttäuschung bei der Mannschaft um ihren Trainer Markus Vierke. Entscheidend war aus seiner Sicht, „dass wir das zweite Tor nicht gemacht haben“. Mit dem Fehler zum 1:1 habe man den Gegner stark gemacht. Anschließend habe die „Genauigkeit und die Überzeugung gefehlt“, um das Spiel noch zu gewinnen.
Beim TSV 1860 scheint derzeit einfach vieles im negativen Sinne zusammenzukommen: Zwei weitere Verletzte (Tom Vierke und Daniel Hofrichter) auf der ohnehin schon langen Liste von Ausfällen, individuelle Fehler, die in diesem Fall Torhüter Jonas Herter auf seine Kappe nehmen musste, und dann auch noch Pech und Nachteile bei den Schiedsrichter-Entscheidungen. Die Weißenburger stecken auf jeden Fall tief in der Abwärtsspirale und man darf gespannt sein, ob sie sich daraus bei den anstehenden Auswärtsspielen in Gersthofen (Freitag, 30. September) und in Ehekirchen (Sonntag, 9. Oktober) befreien können.

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