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Der TSV 1860 Weißenburg hat seine Erfolgs-serie in der Fußball-Bezirksliga Süd weiter ausgebaut und mit einem souveränen 4:1-Heimsieg gegen den FC Holzheim seinen zweiten Tabellenrang untermauert. Acht Spiele in Folge ist die Mannschaft von Trainer Markus Vierke nun schon ungeschlagen. Neben drei Unentschieden (immer 0:0) bedeutete der samstägliche Erfolg bereits den fünften Sieg in der aktuellen Hochphase. Vielleicht hatten die Weißenburger anfangs noch ein wenig die letztjährige 0:5-Heimpleite gegen die Oberpfälzer im Hinterkopf, denn sie taten sich zunächst schwer, wie auch der Coach später einräumte. Türöffner war dann ein Handelfmeter nach knapp einer halben Stunde. In der Folge wurden das Spiel und der Sieg zu einer „klaren Geschichte“, wie Vierke befand. Der TSV 1860 suchte sein Heil von Beginn an in der Offensive. Erste Chancen für Max Pfann und Benjamin Weichselbaum vereiltete FC-Keeper Tim Wihr. Zudem landete ein Ball von Christian Leibhard auf dem Tornetz. In der 29. Minute folgte der erwähnte Elfmeter durch ein Handspiel an der Strafraumgrenze. Weichselbaum woll-te das Leder an Florian Großhauser vorbeispielen, wobei der Holzheimer den Ball an den Arm bekam. Der Schiedsrichter sah den „Tatort“ innerhalb des Sechzehners und Ochsenkiel verwandelte zum 1:0.

Von Beginn an spielten beide Mannschaften offensiv und erarbeiteten sich diverse Chancen. Die erste hatten die Ansbacher durch Tim Eisenberger, der sich im Strafraum energisch durchsetzte, mit seinem Schuss aber am kurzen Eck vorbei zielte. In der 13. Minute kamen die von Markus Vierke trainierten Weißenburger zu ihrer ersten guten Möglichkeit, doch der Drehschuss von Jonas Ochsenkiel brachte nichts ein. Nur zwei Minuten später hätte Ochsenkiel die Führung erzielen müssen. Max Pfann hatte im Strafraum dem Ansbacher Keeper Bernd Eberhardt den Ball abgeluchst und quer zu Ochsenkiel gelegt, doch der TSV-Sechziger schoss am leeren Tor vorbei. Nach gut einer halben Stunde war es erneut Tim Eisenberger, der nach einem Zuspiel von Woldemar Kapp gefährlich vor dem Weißenburger Tor auftauchte, doch auch in dieser Szene verzog der ESV-Stürmer. Nach der Pause prüfte der eingewechselte Benjamin Weichselbaum den Ansbacher Keeper, der den Schuss aus spitzem Winkel um den Pfosten drehen konnte. Markus Lehner hatte dann eine weitere Großchance für die Gäste, doch sein Schuss traf nur den rechten Pfosten. Wenig später wurde er in aussichtsreicher Position abgeblockt. Die Gastgeber erarbeiteten sich ebenfalls gute Möglichkeiten, doch Johannes Uhl im TSV-Tor konnte einen Heber von Dominik Boden abwehren. Und gegen den freigespielten Tim Eisenberger rettete Marco Schwenke mit letztem Einsatz. In der Schlussphase wäre dem TSV 1860 beinahe ein kurioses Tor gelungen, als ein Befreiungsschlag der Ansbacher von Robin Renner in Richtung Tor zurück-prallte, Eberhardt aber noch retten konnte. Eine weitere Chance von Renner machte die ESV-Abwehr zunichte, sodass es beim letztlich gerechten Remis blieb.
ESV Ansbach-Eyb: Eberhardt, Meier, Zippold, Kreißelmeier, Folz, Kapp, Preis (89. Imschloß), Hasselmeier, Eisenberger, Schuster, Boden (90. Hofmann).

TSV 1860 Weißenburg: Uhl, Weglöhner, Jäger (55. Eco), Strobel (46. Weichselbaum), Schwenke, Lehner, Ochsenkiel, Pfann, Leibhard, Wnendt (82. Renner), Lotter.
Schiedsrichter: Felix Schultes; Zuschauer: 100.

Die Gäste aus Weißenburg beherrschten in der ersten Halbzeit Ball und Gegner klar. In der 13. Minute strich ein Freistoß von Marco Schwenke an Freund und TSV-Tor vorbei, doch schon zwei Minuten später musste der Burgfarrnbacher Keeper Hannes Weyherter hinter sich greifen. Patrick Weglöhner hatte einen erneuten Freistoß von Schwenke per Kopf verlängert und Jonas Ochsenkiel hämmerte das Leder aus acht Metern zum 0:1 unter die Latte. Danach agierten die TSV-Sechziger zwar überlegen, doch eine gute Möglichkeit erspielten sie sich erst in der 42. Minute wieder. Christian Leibhard bediente Benjamin Weichselbaum, dessen Schuss aber vom TSV-Torhüter per Fußabwehr geklärt wurde. Nach der Pause sahen die nur 50 Zuschauer ein anderes Bild, da Burgfarrnbach deutlich engagierter auftrat – offensichtlich hatte es in der Kabine eine Standpauke von TSV-Trainer Uwe Neunsinger gegeben. Die Partie entwickelte sich zum offenen Schlagabtausch, in der die Gastgeber durch Christian Gerein die erste gute Möglichkeit hatten, die aber Johannes Uhl im TSV-Tor zunichte machte. Max Pfann zog in der 53. Minute aus 15 Metern ab, doch Keeper Weyherter lenkte den Ball mit einer tollen Parade um den Pfosten. Nach einem Fehlpass im Weißenburger Mittelfeld kamen die Platzherren zum 1:1-Ausgleich, den Christian Gerein erzielte.

Die Weißenburger waren von Beginn an die überlegene Mannschaft und drängten die Berchinger tief in deren Hälfte. In der 13. Minute hatte Maik Wnendt die erste gute Möglichkeit, doch sein Schuss wurde von Gästekeeper Dominik Höllrigl abgewehrt. Den nach vorne abprallenden Ball verpass¬te Max Pfann ganz knapp. In der 28. Minute dann eine vorentscheidende Szene: Max Pfann schnappte sich in der eigenen Hälfte das Leder, umlief bei seinem Solo mehrere Berchinger, um dann etwa 20 Meter vor dem Tor von Maximilian Rupp von hinten rüde gefoult zu werden. Nicht nur für Referee Tobias Heuberger war die Sache klar: Notbremse und „Rot“ für Rupp. Pech für den TSV 1860: Der Freistoß brachte nichts, und Max Pfann musste wenig später wegen der beim Foul erlittenen Knöchelverletzung ausgewechselt werden. Für ihn kam Jonas Ochsenkiel. Die TSV-Sechziger blieben am Drücker, und Claudiu Pienar bediente in der 33. Minute mit einem Diagonalpass Benjamin Weichselbaum, der zum 1:0 ins kurze Eck traf. Doch fast hätten die Berchinger postwendend den Ausgleich erzielt, als ein Querschläger von Patrick Weglöhner bei Florian Höllrigl landete, dieser aber links vorbeischoss. Wenig später hatte Luca Ruppert eine der wenigen Berchinger Chancen, doch sein Schuss wurde von der Weißenburger Abwehr zur Ecke geklärt.

Einen hochverdienten 2:1-Sieg hat der TSV 1860 Weißenburg im Heimspiel und Südderby gegen den SV Marienstein gelandet. Die Elf von Trainer Markus Vierke musste nach den jüngs-ten drei „Zu-Null-Spielen“ zwar erstmals wieder ein Gegentor hinnehmen, blieb aber zum vierten Mal in Serie ungeschlagen (zwei Siege, zwei Remis). Der Erfolg hätte aus Vierkes Sicht allerdings höher ausfallen müssen: „Wir hätten heute mindestens zwei Tore mehr machen müssen.“ Vor allem in der ersten Hälfte verpassten die klar überlegenen Weißenburger die Vorentscheidung. Während Marienstein ohne jegliche Torszene war, dominierte der TSV 1860: Maik Wnendt und Max Pfann ließen die ers-ten guten Möglichkeiten aus. In der 21. Minute dann Elfmeter für die Gastgeber: Wnendt wurde gefoult, doch Tim Lotter scheiterte an SV-Keeper Gabriel Rehm. So musste ein Eigentor zur Führung herhalten:  Nach einer Ecke von Wnendt lenkte Andreas Knör das Leder zum 1:0 in die Maschen (30.). Bis zur Pause versäumten Yannik Strobel (nach schöner Vorarbeit von Benjamin Weichselbaum), Marco Jäger (seinen Schuss drehte Rehm um den Pfosten) und Max Pfann (statt selber zu schießen, legte er quer) eine höhere Führung. Nach dem Seitenwechsel tauchte erstmals auch Marienstein vor dem gegnerischen Tor auf, allerdings pflückte TSV-Torwart Johannes Uhl dem Angreifer Stephan Steib bei einem Konter den Ball vom Fuß (47.). In der 58. Minute hatte Weißenburgs Pfann Pech, weil er nur den Innen-pfosten traf, und wenig später scheiterte Wnendt mit einem Kopfball nach Strobel-Freistoß am glänzend parierenden Rehm. Marienstein wurde in dieser Phase etwas offensiver. Während Jäger zunächst noch retten konnte, fiel in der 70. Minute der überraschende 1:1-Ausgleich, als eine Freistoß-Hereingabe von Johannes Kammerbauer an Freund und Feind vorbei im langen Eck landete. Der TSV 1860 schüttelte sich kurz und kam dann in der 81. Minute noch zum Siegtor, das wie schon in der Vorwoche beim 1:0 in Zirndorf erneut Max Pfann erzielte. Er traf mit einer fulminanten Volleyabnahme aus 16 Metern zum 2:1 – ein Traumtor! In den Schlussminuten vergab der eingewechselte Robin Renner noch den dritten Treffer. Er scheiterte zweimal am starken Rehm.

„Die Null muss stehen!“ Diese Maxime des früheren Schalke-Trainers Huub Stevens ist längst zum geflügelten Wort geworden. Und der TSV 1860 scheint ihr aktuell zu folgen. Zum dritten Mal in Serie blieb die Truppe von Trainer Markus Vierke am vergangenen Samstag ohne Gegentor. Im Gegensatz zu den beiden 0:0 gegen Greding und Roth gingen die Weißenburger diesmal allerdings als Sieger vom Feld. Das goldene Tor zum 1:0-Erfolg beim ASV Fürth erzielte Max Pfann in der 78. Minute. Schon vor dem Spiel gab es die erste Aufregung, weil ein Linienrichter nach einem Unfall auf dem Weg zum Spiel ersetzt werden musste. Routinier Hermann Hempel sprang ein. Und auch auf dem Platz herrschte gleich Aufregung, denn der TSV 1860 wäre fast überrollt worden, hatte aber eine gehörige Portion Glück: In der vierten Minute traf Christoph Vornehm die Unterkante der Latte und wenige Sekunden später setzte Fabian Krapfenbauer eine Hereingabe an den Innenposten. Statt einer Zirndorfer Führung nahm das Match fortan einen anderen Verlauf, denn die Weißenburger kamen immer besser ins Spiel, waren die tonangebende Mannschaft und waren bei einigen Chancen der Führung sehr nah; Christian Leibhard köpfte nach einer Ecke freistehend vorbei (6.); Maik Wnendt setzte einen Heber über ASV-Keeper Michael Wagner und das Tor (12.); Zijad Eco’s Schuss aus der Drehung wurde zur Ecke abgefälscht (41.); eine Hereingabe von Kapitän Markus Lehner wurde von allen mitgelaufenen TSVlern verpasst (45.) und in der Nachspielzeit der ersten Hälfte vergab Wnendt mit einem Schrägschuss.

Zweite „Nullnummer“ binnen vier Tagen im Sportpark Rezataue: Der TSV 1860 Weißenburg musste sich in der Fußball-Bezirksliga Süd auch gegen die TSG 08 Roth mit einem 0:0 begnügen. Wie schon am Feiertag gegen den TSV Greding versäumten es die Weißenburger nun auch im Derby gegen Roth, in der zweiten Halbzeit ihre Feldvorteile und Chancen in Tore umzumünzen. Co-Trainer Michael Seitz, der kurzfristig den erkrankten Coach Markus Vierke an der Seitenlinie vertrat, attestierte seiner Truppe dennoch eine „starke Mannschaftsleistung, auf die man aufbauen kann“. In der ersten Hälfte waren die TSV-Sechziger aus Sicht von Seitz gegen einen „guten Gegner aus Roth zu ängstlich“. Die Folge: Weißenburg hatte keine einzige Tormöglichkeit. Die Gäste wirkten präsenter und hatten nach 14 Minuten eine sehr gute Chance, doch nach einer Ecke köpfte Batuhan Tuluk aus vier Metern drüber. Kurz vor der Pause blockte dann TSV-Innenverteidiger Patrick Weglöhner gegen Patrick Trost zur Ecke. Ansonsten: Viel Abnützungskampf im Mittelfeld und kaum Torszenen. Das sollte sich in der zweiten Hälfte grundlegend ändern. Die Weißenburger taten nun viel mehr für die Offensive und drängten den Gegner mehr und mehr in die Defensive. Gleich in der 46. Minute kam Maik Wnendt einen Schritt zu spät gegen Torwart Philipp Kellner. Dann war Jonas Ochsenkiel doppelt am Zug: Zunächst klärte die Rother Abwehr seine scharfe Hereingabe (68.), dann wurde sein Schuss nach Vorarbeit von Robin Renner zur Ecke abgefälscht (77.).

Während der BSC Woffenbach das Spitzenspiel beim TSV Burgfarrnbach mit 2:1 gewonnen und damit die Tabellenführung in der Fußball-Bezirksliga Süd zurückerobert hat, gab es im Weißenburger Sportpark Rezataue eine „Nullnummer“: Der TSV 1860 und der TSV Greding trennten sich mit einem torlosen 0:0, bei dem die Gastgeber im zweiten Durchgang dem Sieg allerdings näher waren. Trainer Markus Vierke hätte zu Hause natürlich gerne gewonnen, zog aber das Positive heraus: „Wir haben wenig zugelassen und waren hinten richtig stabil.“ Das war für den Coach nach dem vorangegangenen 1:4 in Herrieden besonders wichtig. Auch wenn es vorne – trotz einiger guter Möglichkeiten vor allem in der Schlussphase – nicht zum möglichen Siegtreffer reichte, sprach Vierke von einem „guten Spiel“ seiner Mannschaft.
In der ersten Hälfte war die Begegnung vor rund 140 Zuschauern am Feiertag zur Deutschen Einheit relativ ausgeglichen und bot kaum Höhepunkte. Zu Beginn verpasste Weißenburgs Maik Wnendt eine Flanke von Marco Schwenke. Auf der Gegenseite parierte Torhüter Johannes Uhl gegen Jonas Finger und Fabian Schlupf. In der 38. Minute dann nochmals eine TSV-1860- Chance, doch nach gutem Spielzug über Jonas Ochsenkiel und Benjamin Weichselbaum brachte Wnendt den Ball nicht unter Kontrolle. Im zweiten Durchgang waren beide Teams weiter darauf bedacht, ihr eigenes Tor zu sichern. Vieles spielte sich im Mittelfeld ab. In der Offensive wa¬ren die Weißenburger mit zunehmender Spieldauer allerdings gefährlicher. In der 53. Minute schoss Kapitän Markus Lehner nach einem Einwurf drüber. In der 73. Minute setzte Wnendt den eingewechselten Max Pfann gut in Szene, dessen Schuss klärte Felix Templer aber gerade noch vor der Li¬nie, nachdem Torhüter Fabian Lang bereits geschlagen war.
Ähnlich war es zwei Minuten später nach einer Ecke von Wnendt: Der ebenfalls eingewechselte Patrick Weglöhner verlängerte per Kopfball über den Keeper hinweg, doch diesmal rettete Florian Schlupf auf der Linie. In der 83. Minute wehrte Lang gegen Wnendt ab, und im Nachsetzen kam Weichselbaum einen Schritt zu spät. Als dann auch noch Ochsenkiel aus 17 Metern sein Ziel verfehlte (87.), lief die Spielzeit ab, und es blieb beim 0:0. Gästechancen im zweiten Durchgang: Fehlanzeige.
Nach einer sehr kurzen Verschnaufpause geht es für den TSV 1860 gleich am morgigen Samstag mit dem nächsten Heimspiel weiter: Um 17 Uhr gastiert die TSG 08 Roth (1:1 gegen Dittenheim) zum Derby in Weißenburg.
TSV 1860 Weißenburg: Uhl, Jäger, Schwenke, Lotter (68. Weglöhner), Leibhard, Eco, Lehner, Strobel (61. Pfann), Wnendt (86. Pienar), Weichselbaum, Ochsenkiel.
Schiedsrichter: Raßbach (TSV Lehrberg); Zuschauer: 140.

Das Ergebnis ist höher, als es die wahren Spielanteile und Chancen verdeutlichen: Der TSV 1860 Weißenburg hat gestern seine Bezirksliga-Partie bei der SG Herrieden klar mit 1:4 verloren, hatte aber in der zweiten Halbzeit viele Möglichkeiten, selbst in Führung zu gehen. Die Chancen blieben ungenutzt und so wurden die TSV-Sechziger eiskalt ausgekontert. Die Weißenburger wollten in Herrieden eigentlich gewinnen und begannen entsprechend stark. In der 17. Minute hatte Max Pfann mit einem Drehschuss die Riesenmöglichkeit. Er hatte nach einem Schuss von Jonas Ochsenkiel einen Abpraller aufgenommen, allerdings vorbei gezielt. Nach einer Chance von Herriedens Raimund Schreiber hatte Zijad Eco für die Weißenburger erneut die Führung auf dem Fuss, doch die Volleyabnahme einer Weichselbaumflanke ging am langen Eck vorbei. In der 24. Minute klapperte es dann im TSV-1860-Kasten. Christian Chalupnik hatte sich auf der rechten Außenbahn durchgesetzt und dessen Flanke nutzte Lukas Heidingsfelder zum 1:0. Weißenburgs Keeper Johannes Uhl war zwar noch mit den Fingerspitzen dran, konnte aber den Rückstand nicht verhindern. Kaum zehn Minuten später gelang seiner Elf der Ausgleich: Christian Leibhard passte zu Benjamin Weichselbaum, der das Leder per Dropkick ins Kurze Eck beförderte. Nach dem 1:1 hatten beide Teams gute Möglichkeiten – die beste vergab Max Pfann, als Herriedens Keeper Nico Birnschwitz den Ball fallen ließ, der Weißenburger dies aber nicht nutzen konnte.
Nach der Pause agierte die Vierketruppe aus Weißenburg noch offensiver und hatte in der 51. Minute eine gute Möglichkeit. Den satten 20-Meter-Schuss von Jonas Ochsenkiel lenkte Herriedens Schlussmann allerdings um den Pfosten. In der 53. Minute die vorentscheidende Szene: Ein langer Ball in den Weißenburger Straf¬raum schien sichere Beute für Torwart Uhl zu werden, doch dieser ließ das Leder durch die Hände gleiten und der nachsetzende Bastian Göttlicher schob zum 2:1 ein.
Die Weißenburger rappelten sich nach kurzer Schockphase wieder auf und drängten vehement auf den erneuten Ausgleich. Zwei Kopfbälle von Maik Wnendt und Christian Leibhard gingen vorbei oder wurden vom SG-Keeper mit einer tollen Parade entschärft. Schüsse und Freistöße von Benjamin Weichselbaum oder Claudiu Pienar wurden von der massiert stehenden Herriedener Abwehr geblockt.
Und die Gastgeber lauerten auf Konter: In der 80. Minute nutzte Chalupnik einen der Gegenstöße zum vorentscheidenden 3:1 und nur vier Minuten später schloss Peter Bernhard einen weiteren Konter zum 4:1-Endstand ab.
TSV 1860 Weißenburg: Uhl, Weglöhner, Schwenke, Lehner, Ochsenkiel, Pfann (64. Pienar), Leibhard, Lotter, Renner (46. Wnendt), Weichselbaum (76. Strobel), Eco.
Tore: 1:0 Heidingsfelder (24. Minute), 1:1 Weichselbaum (33.), 2:1 Göttlicher (53.), 3:1 Chalupnik (80.), 4:1 Bernhard (84.).
Schiedsrichter: Sven Bode.

Die Weißenburger agierten mit gewohnt gutem Spielaufbau, doch die erste gute Möglichkeit hatten die Gäs¬te aus Dittenheim, als Thomas Selz in der zwölften Minute nach einem Pass in die Tiefe allein vor TSV-60-Keeper Johannes Uhl auftauchte. Doch Letzterer klärte im Herauslaufen. Ein Abspielfehler von Dittenheims Schlussmann Andre Ballenberger brachte fünf Minuten später die erste Chance für die TSV-Sechziger, doch Stefan Remberger lenkte den Schuss von Marco Schwenke zur Ecke. Danach war erst einmal magere Mittelfeld-Kost für die 150 Zuschauer angesagt, denn keines der beiden Teams konnte sich entscheidend in den Strafraum spielen. Fast wie aus dem Nichts fiel dann in der 32. Minute die TSV-60-Führung, als Christian Leibhard eine Ecke von Benjamin Weichselbaum in die Dittenheimer Maschen köpfte. Nach der Pause war es in der 48. Minute erneut Selz, der den Dittenheimer Treffer auf dem Fuß hatte, doch wieder klärte Uhl im Herauslaufen gegen den FV-Angreifer. Nach Chancen wäre der Ausgleich für die Elf  von FV-Trainer Martin Huber verdient gewesen, allerdings zeigten die TSV-Sechziger die bessere Spielanlage. In der 60. Minute wurde dann Jonas Ochsenkiel rüde im Strafraum gefoult, und der Schiedsrichter zeigte ohne zu zögern auf den Punkt. Max Pfann trat an und dessen Elfmeter wurde von Ballenberger zur Ecke geklärt. Doch schon zwei Minuten später markierten die Weißenburger das 2:0. Benjamin Weichselbaum flankte von links ins hintere Strafraumeck, wo Markus Lehner stand und mit einem flachen Schuss traf. Danach hätte Max Pfann die Partie eigentlich entscheiden müssen. Zweimal setzte sich der TSV-60-Stürmer gegen die Dittenheimer Bewacher durch, drang in den Strafraum ein, scheiterte dann aber an Keeper Ballenberger oder schob das Leder knapp am langen Pfosten vorbei. In der 73. Minute verhinderte Ballenberger das Zuspiel von Jonas Ochsenkiel auf den frei stehenden Pfann und hielt seine Elf im Spiel.
Denn die Dittenheimer gaben nicht auf und kamen vor allem in der Schlussphase stärker auf. Stefan Wilhalm traf mit einem satten 22-Meter-Schuss nur die Oberkante des TSV-60-Tores. Ein Heber eines Dittenheimers über Weißenburgs Keeper Uhl hinweg ging an die Latte, und auch den zurückspringenden Ball köpften die FVler über das Tor. Philip Hausleiders Kopfball in der Nachspielzeit ging ebenfalls knapp übers Tor. Die Gastgeber hatten in dieser Phase noch eine gute Möglichkeit, den „Sack zuzumachen“: Der eingewechselte Claudiu Pienar bediente den ebenfalls von der Bank gekommenen Maik Wnendt, doch dessen Schuss aus zwölf Metern wurde von der Dittenheimer Abwehr geblockt.
TSV 1860 Weißenburg: Uhl, Weglöhner, Jäger, Schwenke, Lehner, Ochsenkiel, Pfann, Leibhard, Renner (55. Wnendt), Weichselbaum (80. Pienar), Eco (67. Strobel).
FV Dittenheim: Ballenberger, Walczyk (78. Schwab), Hausleider, Wilhalm, Gulden, Prosiegel (46. Nebert), Kamm, Zebisch, Meyer (74. Pilney), Selz, Remberger.
Tore: 1:0 Leibhard (32. Minute), 2:0 Lehner (62.). Zuschauer: 150.

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Vergangene Saison hat der TSV 1860 Weißenburg in der Rückrunde alle Heimspiele gewonnen, in der neuen Spielzeit scheint das Team von Trainer Markus Vierke fast schon einen Heimkomplex zu entwickeln: Das 0:3 am vergangenen Samstag gegen den STV Deutenbach bedeutete im vierten Spiel vor eigener Kulisse im Sportpark Rezataue bereits die dritte Niederlage. 1:2 gegen Ansbach/Eyb, 0:2 gegen Woffenbach und jetzt 0:3 gegen Deutenbach. „Es läuft einfach nicht zu Hause“, stellte Vierke nach dem Schlusspfiff treffend fest. Auch wenn dazwischen der 7:0-Kantersieg gegen Ornbau lag, kann er mit den Heimleis-tungen – und vor allem mit den Ergebnissen – seiner Truppe alles andere als zufrieden sein. „Die Cleverness hat diesmal gesiegt“, befand der TSV-1860-Coach. Seine eigene Mannschaft habe zwar mehr Ballbesitz und optischen Vorteile gehabt. „Wir waren aber nicht effektiv.“ Das frühe 0:1 durch Lucas Leigeber habe Deutenbach „in die Karten gespielt“. Der Gästespieler traf bereits nach 70 Sekunden als die Weißenburger Defensive noch Orientierung suchte. Danach nahm der TSV 1860 das Heft zwar in die Hand und drängte den STV zurück, doch heraus kam unterm Strich nur eine Chance für Max Pfann, der in der 35. Minute nach einem Dribbling am langen Eck vorbeizielte. Deutenbach war körperlich sehr präsent und bremste die Weißenburger Kombinationen im Zweifelsfall einfach mit Fouls.

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