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Sportakrobatik26 1

Die Bayerische Meisterschaft lief am Samstag mit rund 140 Aktiven aus acht Vereinen. Als Ausrichter erhielt unser TSV 1860 viel Lob. Erstmals seit knapp 20 Jahren war der TSV 1860 Weißenburg wieder Ausrichter der Bayerischen Sportakrobatik-Meisterschaften. Fand das hochkarätige Turnier im April 2007 noch in der Landkreishalle statt, war nun die Seeweiherhalle der Austragungsort und bot den Sportlerinnen und Sportlern aus ganz Bayern sowie den zahlreichen Zuschauern einen idealen Rahmen. Die „Bayerische“ entpuppte sich bei den knapp siebenstündigen Wettkämpfen tatsächlich als der „Höhepunkt in der Sportakrobatik“, den Moderator Siggi Stöbich in seiner Begrüßung angekündigt hatte.

Den ganzen Samstag über gab es von den rund 140 Aktiven aus acht Vereinen attraktiven und absolut sehenswerten Sport mit spektakulärer Akrobatik aber auch mit vielen tänzerischen und künstlerischen Elementen in den Choreografien – und das alles bei toller Stimmung.

„Grandiose Vorbereitung“

Viel Lob von allen Seiten gab es für den TSV 1860 Weißenburg als Gastgeber. Die Sportakrobatik-Abteilung um das Organisationsteam (Nicole Rotter, Heike Barthel, Bettina Börlein und Nicole Krause) sorgte nicht nur für eine „grandiose Vorbereitung“ (Stöbich), sondern bestätigte dieses Prädikat auch bei der Durchführung. Der Dank ging nicht zuletzt an die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die das Turnier erst möglich machten.

Der TSV 1860 war auch sportlich stark vertreten und schickte zahlreiche Formationen auf die Wettkampfmatte. Als weiterer heimischer Verein war auch der UFC Ellingen gut vertreten. Zudem mischen beim TSV 1895 Monheim viele Aktive aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mit. Für die Lokalmatadoren, die von ihren Trainerteams betreut wurden, gab es auch mehrere Titel und Medaillen (ein gesonderter Bericht mit den Ergebnissen folgt). Auch in der Kampfrichterriege waren der TSV 1860, der UFC und der TSV 1895 dabei.

Zu den Gästen in der Seeweiherhalle zählten unter anderem die frisch gewählte neue Weißenburger Oberbürgermeisterin Eva Reichstadt, der Kreisvorsitzende des Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV), Patrick Fischer, sowie Anneliese Eckert. Die 92-jährige Weißenburgerin gehörte nach dem Zweiten Weltkrieg zu den Gründungsmitgliedern der Sparte, die damals noch „Kunstkraftsport“ hieß, und war nun aufmerksame Beobachterin.