Etwas früher als gewohnt, nämlich schon um 14:00 Uhr, trafen die Handballherren des TSV 1860 Weißenburg in einem Nachholspiel der Hinrunde auf den TSV Altenberg. Diesen hatte man vor drei Wochen bereits auswärts schlagen können, hatte dabei aber eine sehr fehlerhafte Partie gezeigt und konnte glücklich sein, zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Die Sechziger lieferten am Faschingssonntag jedoch keine Parte, die zum Feiern anregte und kopierte die Leistung des ersten Spiels, allerdings ohne Fortuna diesmal an der Seite zu haben. Aushilfscoach Markus Brunnenmeier – Hauptübungsleiterin Sigrid Rudat weilte im Urlaub – sah eine sehr fehlerbehaftete erste Hälfte seines Teams. Bereits früh gelangten die Sechziger in Rückstand, 1:3 nach nur zwei Minuten vermeldete die Anzeigetafel, 3:7 hieß es nach acht Minuten. Es dauerte etwas, bis sich die Hausherren in die Partie kämpften, doch gelang es tatsächlich zunächst auszugleichen (9:9, 16. Minute) und in der Folge sogar in Front zu gehen. Den knappen Vorsprung rettete man in die Halbzeitpause, wo man sich vornahm, ab sofort alles besser zu machen.
Dieser Vorsatz verlief allerdings komplett im Sand und Altenberg drehte die Partie, begünstigt durch einige Fehler. Bis zur Mitte der Halbzeit konterten wiederum die Sechziger, die durch vier Rudat-Treffer in Serie mit 21:20 erneut die Führung übernahmen. Die Weißenburger waren weiterhin die bessere Mannschaft, konnten dies aber nicht in Tore ummünzen. Aufgrund der Überlegenheit schien man sich allerdings zu sicher, die Führung ins Ziel zu schaukeln. In der Schlussphase rächten sich dann die allzu lockere Einstellung sowie zwei Zeitstrafen in Form von Gegentoren beziehungsweise nicht verwandelter eigener Chancen. Fünf Minuten vor Schluss übernahmen die Gäste dann die Führung, die sie bis zum Ende nicht mehr abgaben. Am Ende verloren die Sechziger völlig unnötig aber genauso verdient mit 29:32 und ebenso den vierten Tabellenplatz.
Weiter geht es am kommenden Sonntag um 16:00 Uhr gegen den HBC Nürnberg III. Dann erneut mit Markus Brunnenmeier an der Seitenlinie und hoffentlich mehr Konzentration auf dem Feld.
Spielverlauf: 0:1, 1:3, 4:7, 9:9, 13:10, 14:13, 16:14 Halbzeit – 16:17, 20:19, 24:21, 27:26, 28:31, 29:32 Ende
Strafwürfe: TSV Weißenburg 5/4; TSV Altenberg 2/0
Strafzeiten: TSV Weißenburg 4 Minuten; TSV Altenberg 6 Minuten
Für den TSV 1860 Weißenburg spielten:
Jakob Weber, Alexander Symader (beide Tor); Sebastian Rudat 11/3, Markus Hellmich 2, Mario Rausch 3, Simon Brunnenmeier, Simon Heger, Moritz Meyer 4, Daniel Wokon 4, Tim Lukas 1 und Florian Beierlein 4.
