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U15 04 04 25

Trainer Fabian Häßler ist derzeit nicht zu beneiden - zum Heimspiel gegen den Tabellennachbarn Altenberg meldeten sich neben den bereits verletzten Andres und Ramic auch noch beide Innenverteidiger (Trelka verletzt und Buchner krank) ab. Erneut hieß es also: Absolute Notelf. Erneut machten die verbliebenen Spieler ihre Sache sehr gut. Erneut nutzte man gute Chancen nicht. Erneut stand man am Ende mit leeren Händen da.

Der Beginn der Partie war geprägt von gegenseitigem Abtasten - keine der beiden Mannschaften ging ins Risiko, so dass sich das Spielgeschehen weitgehend im Mittelfeld abspielte. In der 10. Minute meldete sich der Gastgeber mit einer Riesenchance - Lian Bajramaj war nach überragendem Pass in die Spitze plötzlich frei vor dem Tor. Es fehlte jedoch die Coolness und er schoss nur den Torwart an. Fünf Minuten später war er wieder auf dem Weg zum Gästetor, aus etwas spitzerem Winkel entschied er sich dieses mal für eine Hereingabe. Diese ging jedoch an allen Spielern in der Mitte vorbei. Nach weiteren fünf Minuten meldete sich auch der Gast das erste mal. Baran Tolu vertändelte in der Weißenburger Abwehr den Ball im Aufbauspiel, den platzierten Schuss kann Maximilian Seltmann im Weißenburger Kasten jedoch gut entschärfen. Der heimische TSV 1860 hatte dann kurz vor der Halbzeit noch einmal eine gute Situation, als ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld nur Zentimeter an Paul Werners Kopf vorbeirauschte. Kurz nach Wiederanpfiff erlief sich erneut Bajramaj einen Steilpass, steuerte wieder allein auf den herauseilenden Torwart zu und legte sich dieses mal den Ball zu weit vor. Nach 53. Minuten dann wieder Alarm im Gästestrafraum - eine Flanke von links sorgte für höchste Gefahr, aber keiner der Weißenburger Spieler kam an den Ball. Altenberg hatte kurz danach eine Konterchance, der Schuss ging jedoch neben das Tor. Als sich dann alle schon für ein Unentschieden eingerichtet hatten, sorgte ein eigentlich harmlos in Strafraum getretene Freistoß kurz vor Abpfiff für die Entscheidung zugunsten der Gäste. Seltmann im Weißenburger Tor unterlief den Ball und der hinter ihm wartende gegnerische Stürmer drückte den Ball, der vermutlich auch allein den Weg ins Tor gefunden hätte, noch über die Linie. Großer Jubel bei den Altenberger Spielern, entsetzte Gesichter auf Weißenburger Seite. Trotz absoluter Notbesetzung hätte man hier mindestens einen Punkt holen müssen. Viel Zeit zur Verarbeitung wird jedoch nicht bleiben, es steht eine englische Woche an. Am Mittwoch ist man um 18:30 Uhr in Pappenheim zum Baupokal-Viertelfinale zu Gast und am Samstag, 11:30 Uhr in Hilpoltstein bei der JFG Rothsee Süd.