Gleich sechs Spieler standen Trainer Fabian Häßler aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Verfügung. Zudem gingen Lian Bajramaj und Christopher Marth angeschlagen ins Spiel - insofern stand eine absolute Notelf beim Tabellenvierten SC Eltersdorf auf dem Platz. Dafür machten es die verbliebenen Spieler in der erste Hälfte hervorragend - der Gegner wurde vom Tor ferngehalten, man war spielbestimmend und wartete geduldig auf eine Kontergelegenheit.
Diese bot sich dann schon nach zwölf Minuten. Der an diesem Tag bärenstarke Emil Ramic schickte Thomas Andres von der Mittellinie lang und dieser ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und traf zum 0:1 für unsern TSV 1860. Auch in der Folge gelang es, durch intensives Laufspiel die favorisierten Gastgeber weitgehend aus dem Spiel zu nehmen. Ein aus Gästesicht unberechtigter Freistoß aus bester Position brachte dann doch noch den Ausgleich in der 21. Minute. Maximilian Seltmann im Weißenburger Tor muss den Ball klatschen lassen und keiner stand am Torschützen Ferdinand Löhr, der aus zwei Metern keine Mühe hatte, abzustauben.
Die Spielanteile änderten sich in der zweiten Halbzeit. Nachdem man auf Weißenburger Seite bereits im Pokal unter der Woche zwei harte Spiele absolviert hatte und die erste Halbzeit lauftechnisch viel gefordert wurde, musste man nun sichtbar mit den Kräften haushalten. Eltersdorf übernahm in der Folge das Kommando über das Spiel, konnte jedoch zunächst keine klaren Chancen kreieren. Immer wieder waren Seltmann oder ein Abwehrbein dazwischen. Erst acht Minuten vor Ende hatten die Gastgeber dann Erfolg - eine Schuss aus 18 Metern wehrte Seltmann zur Seite ab - wieder schlief die Weißenburger Abwehr und wieder war es ein einfacher Abstauber durch Manganelli, der Eltersdorf in Front brachte. Unser TSV 1860 versuchte noch einmal die letzten Kräfte zu mobilisieren - Zählbares sprang aber nicht heraus. So kassierte man zwar verdient, aber dennoch unglücklich eine durchaus vermeidbare Niederlage gegen einen gleichwertigen Gegner, der mit sechs Auswechselspielern auf der Bank natürlich in einer komfortableren Lage war, als der letztendlich unterlegene Gast aus Weißenburg.
Für unsere U15 heißt es nun, die Verletzungen so schnell wie möglich auszukurieren - bereits am Samstag, 10.5. empfängt man zu Hause den Tabellenzweiten SC 04 Schwabach.
