Das Spiel gegen die weibliche U17 des 1. FC Nürnberg lief außerhalb der BOL-Wertung. Dies nutzte der dieses Mal abwesende Trainer Fabian Häßler zu einer kräftigen Rotation in der Startelf. Mit Maurice Huber, Hannes Winkler, Marvin Klein und Emil Kamm standen gleich vier U14-Akteure im Kader. Zurück nach wochenlanger Verletzungspause gab zudem Thomas Andres sein Comeback. Die, trotz des Altersunterschieds, körperlich überlegene Elf des TSV 1860 übernahm von Beginn an die Spielkontrolle. Nürnberg trat zwar technisch versiert und ballsicher auf, hatte im direkten Zweikampf jedoch Nachteile. Nachdem in der Anfangsphase einige Fernschüsse keine größere Gefahr für die beiden Tore brachten, erlief sich in der 17. Minute Lian Bajramaj einen herausragenden Steilpass von Huber.
Bei seiner flachen Hereingabe hatte Emil Ramic keinerlei Mühe aus zwei Metern zum 1:0 zu vollstrecken. Der Gast hatte unmittelbar darauf zwei Riesenchancen, die Max Seltmann im Tor der 1860er jedoch überragend vereitelte. In der 27. Minute schickte erneut Huber per Steilpass Hannes Trelka auf die Reise und dieser ließ sich die Chance zum 2:0 nicht nehmen.
Die zweite Halbzeit spielte die führende Heimmannschaft dann routiniert ab - hinten stand man sicher und vorne ergaben sich in regelmäßigen Abständen gute Chancen. Gleich die erste nutzte Außenverteidiger Milan Werner in überragender Weise. Von der Mittellinie aus umkurvte er vier Gegnerinnen und vollendete überlegt ins lange Toreck zum 3:0. Ein höheres Ergebnis vergaben Paul Werner (zwei Mal) und Thomas Andres jeweils freistehend vor Club-Torhüterin Emma Paschedag. Dennoch war der Sieg in keiner Weise gefährdet, den ersten Torschuss in der zweiten Hälfte gaben die Gäste erst mit dem Schlusspfiff ab.
Weiter geht es für die U15 bereits am Donnerstag, dort findet am Tag der Arbeit das Kreispokalfinale im heimischen DOTLUX-Fußballpark statt.
Erster Gegner ab 11:30 Uhr wird das Kreisligateam des TSV Feucht sein, im anderen Halbfinale stehen sich mit dem BSC Woffenbach und dem SC 04 Schwabach zwei BOL-Ligakonkurrenten gegenüber.
