
Mit einem am Ende sicheren 2:0 sicherten sich die Häßler-Jungs am Mittwoch-Abend in Pappenheim die Teilnahme am Kreisfinalturnier des U15-Baupokal, welches am 1. Mai stattfinden wird (Ort derzeit noch offen). Gegner Langenaltheim kämpfte zwar, lautstark angefeuert von ihrem Trainerduo, auf sehr schwierigem Platz (klein, knüppelhart und extrem uneben) - gegen den spielerisch überlegenen Gast aus Weißenburg reichte es jedoch nicht für eine Überraschung.
In der ersten Hälfte hatten beide Teams sichtbar Probleme, ihr Spiel aufzuziehen. Die ständig verspringenden Bälle waren Gift für das Weißenburger Kombinationsspiel und die langen Bälle des Gastgebers brachten auch keine Gefahr. So blieb der einzige Aufreger ein vermeintliches Kopfballtor der Gastgeber nach einer Ecke, welches jedoch zurecht wegen vorherigem Foulspiel keine Anerkennung beim umsichtig leitenden Schiedsrichter Franz Brandl fand. Weißenburg hatte bis auf zwei ungefährliche Fernschüsse offensiv noch nichts zu bieten.
Dies änderte sich nach der Pause jedoch schnell. Bereits nach drei Minuten wurde Lian Bajmaraj auf der linken Seite angespielt, dieser ließ noch cool einen Verteidiger aussteigen und vollendete souverän und unhaltbar ins lange Eck. Der Treffer sorgte in der Folge für ein steigendes Selbstbewusstsein des Favoriten, der Kreisklassist hatte nun sichtlich Mühe und musste sich weitgehend auf die Defensive beschränken.
Nach 56. Minuten hätte Emil Ramic nach präziser Flanke per Kopf alles klar machen können, er traf jedoch den Ball nicht richtig. Besser machte es Paul Werner, vor Saisonbeginn noch vom Gastgeber zum TSV 1860 gewechselt, in der 69. Minute. Eine lange Flanke von der rechten Seite fand am langen Pfosten Mika Schwenk und dessen Hereingabe verwertete er herrlich ins rechte obere Toreck. Quasi mit dem Abpfiff hatte nochmals Ramic die Möglichkeit, zu erhöhen. Er setzte sich gut im Strafraum durch, sein scharfer Schuss ins kurze Eck konnte aber noch knapp gehalten werden.
Am Ende freute man sich auf Weißenburger Seite, das Finalturnier erreicht zu haben. Bei schwierigen äußeren Bedingungen ließ man sich von der derzeitigen Ergebniskrise in der Bezirksoberliga nicht beeinflussen. Trainer Häßler hofft nun den Schwung für das Ligaspiel am Samstag um 11:30 Uhr in Hilpoltstein mitnehmen zu können. Dort wartet die heimische JFG Rothsee Süd. Das Hinspiel verlor man zu Hause verdient mit 0:2 - es ist also voller Einsatz gefragt.
