
Erneute Personalsorgen, fünf Spieler mussten ihren Einsatz absagen, führten dazu, dass Fabian Häßler nur mit elf gesunden und einem angeschlagenen Spieler den schweren Weg nach Nürnberg zum Tabellendritten SpVgg Mögeldorf antreten musste. Der Spielverlauf in der ersten Halbzeit auf dem Mögeldorfer Kunstrasen gestaltete sich entsprechend.
Weißenburg beschränkte sich bei eisigem Gegenwind weitgehend auf die Verteidigung, was zunächst auch gut gelang. Der Gastgeber hatte Mühe, Chancen zu erspielen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff sorgte jedoch eine Unaufmerksamkeit im Defensivverbund der 60er für den Führungstreffer. Ein Mittelfeldspieler konnte unbedrängt von der Mittellinie Richtung Tor laufen und locker zum an der Sechzehnerkante lauernden Stürmer passen - auch hier war man einen Schritt zu weit weg, so dass der Spieler sich drehen und abschließen konnte.
Damit musste man seine ausschließlich defensive Taktik im zweiten Durchgang umstellen. Hannes Trelka und im weiteren Spielverlauf auch Damian Buchner rückten von der Innenverteidigung auf die Außenbahnen und sollten dort für mehr Druck nach vorne sorgen. Dies gelang jedoch nur selten, die einzigen beiden Torchancen für die Häßlertruppe waren ein harmloser Schuss aus elf Metern von Trelka und ein Kopfball von Baran Tolu der jedoch neben das Tor ging. Kurz vor Spielende musste man nach einem unberechtigtem Freistoß in guter Position den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Max Seltmann konnte den Schuss nicht festhalten, der Abstauber landete unter der Latte.
Insgesamt muss man angesichts der personellen Umstände in Weißenburg derzeit offenbar kleinere Brötchen backen. Den noch spielbereiten Jungs kann man keinen Vorwurf machen, kämpferisch und spielerisch geben sie alles - um jedoch mit den besten Teams der Liga mithalten zu können, reicht es so im Moment einfach nicht. Nun hofft man, am Freitag, 21.3. um 18:30 gegen den Tabellenzehnten Lauf endlich zum Punkterfolg kommen zu können.
