Unser TSV 1860 hat den erhofften Pflichtsieg beim Schlusslicht FC Vorwärts Röslau eingefahren. Klar mit 3:0 gewann das Team um Kapitän Noah Schneider bei den Oberfranken und verbuchte damit drei wichtige Punkte im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga Nordost. „Verdient und ungefährdet“ war der Erfolg nach den Worten von TSV-1860-Trainer Christian Leibhard. Er und seine Trainerkollegen Tim Lotter und Lukas Siol durften sich zugleich freuen, dass die Weißenburger zumindest bis Sonntag über den Strich der Abstiegszone kletterten - dann jedoch zog der SVG Steinachgrund durch einen 2:0-Sieg gegen Weisendorf wieder vorbei. Der TSV 1860 hat allerdings ein Spiel weniger ausgetragen als der SVG und gar zwei Partien weniger als die Teams davor. Die Weißenburger zeigten in Röslau „starke erste 15 Minuten“ (Leibhard). Gleich zu Beginn köpfte Philipp Meier nach einer Ecke von Dragan Lazarevic an die Latte, dann brachte eine erneute Ecke die Führung: Alexander Morgenroth brachte den Ball nach innen, Torwart Luca Kurth konnte das Leder nicht festhalten und Noah Schneider staubte zum 0:1 ab (8. Minute). Kurz darauf traf Robin Renner nur den Innenpfosten, dann folgte wieder eine Ecke und diesmal traf Schneider den Pfosten (10.).
Mehrfaches Pech mit dreimal Aluminium also für die Weißenburger, die nach der ersten Viertelstunde höher hätten führen können. Danach flaute der stürmische Beginn ein wenig ab. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit nahmen die TSVler wieder Fahrt auf. Zunächst köpfte Lazarevic nach Flanke von Anoirdin Amidou drüber, dann gab es Elfmeter, als eine Morgenroth-Flanke an den Arm von Joel Lassan sprang. Den fälligen Elfmeter verwandelte Kamalou Tchagouni zum 2:0.
Es war eine Dublette zum Hinspiel, als die Weißenburger ebenfalls zur Pause mit 2:0 führten – und dann als 3:0-Sieger vom Platz gingen. Auch diesmal sollte in der zweiten Hälfte wieder das 3:0 fallen, und zwar in der 54. Minute. Robin Renner wurde im Strafraum von Lassan umgerissen und verwandelte den fälligen Elfmeter selbst. Im weiteren Spielverlauf kontrollierten die Gäste das Spiel souverän und hätten bei Möglichkeiten für Amidou, Morgenroth und Lazarevic noch nachlegen können.
Der Sieg war hochverdient, weil der TSV 1860 das Spiel von der ersten bis zur letzten Minute dominierte und keinen einzigen Abschluss für Röslau zuließ. Weiter geht es nun am Mittwoch um 19 Uhr mit dem Nachholspiel beim TSV Buch, wo die Weißenburger ihre Chancen konsequenter nutzen müssen, wenn sie gegen ein weiteres Team aus dem Tabellenkeller punkten wollen.
TSV 1860: Laub, Amidou (81. Kayis), Schmied, Meier, Hohe, Jäger (75. Krach), Schneider, Lazarevic, Renner (68. Böhm), Morgenroth, Tchagouni (81. Nassam).
Schiedsrichter: Michael Sperger (FC Rosenhof-Wolfskofen); Zuschauer: 100.
Tore: 0:1 Noah Schneider (8. Minute), 0:2, Kamalou Tchagouni (43., Elfmeter), 0:3 Robin Renner (55., Elfmeter).
