Unser TSV 1860 hatte zuletzt vier Spiele in Serie verloren, konnte nun im Heimspiel gegen die SG Quelle Fürth aber zumindest ein 1:1 und damit einen Punkt verbuchen. Die gute Nachricht aus Sicht des TSV 1860: Die Weißenburger konnten ihre Negativserie von zuletzt vier Niederlagen in Serie stoppen. Die schlechte Nachricht: Das 1:1 im Heimspiel gegen die SG Quelle Fürth ist zu wenig in der aktuellen Situation im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga Nordost. Dort steckt das Team von Trainer Marco Fabritius weiter in der Zone der Abstiegsrelegation fest und wartet seit mittlerweile acht Spielen auf einen Sieg. Gespielt wurde erneut am B-Platz in der Rezataue, wo die Gäste aus Fürth in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft waren. Schon in der ersten Minute musste TSV-Torwart Maximilian Laub gegen Adahan Arslan per Fuß parieren, in Minute fünf war er dann aber machtlos, als erneut Arslan zur Stelle war und den Ball nach Zuspiel von Fabian Angermeier aus 13 Metern zum 0:1 versenkte.
Das Quelle-Team (Fünfter der Tabelle) blieb weiter gefährlich, zeigte auf dem holprigen Platz die bessere Spielanlage, versäumte es aber, vor allem bei guten Chancen für Georgios Kakavas und Kay Ramthun das zweite Tor nachzulegen. Der TSV 1860 kam offensiv kaum zum Zug. Erst mit dem Pausenpfiff sorgte eine Ecke von Dragan Lazarevic für echte Gefahr. Der Ball rutschte durch den Fünfer, allerdings verpasste Philipp Meier am hinteren Pfosten.
Die zweite Hälfte bot ein ganz anderes Bild: Die Weißenburger machten nun viel Druck und hatten das Spiel weitgehend im Griff. Die besten Möglichkeiten hatte Lazarevic, der einmal am Torwart scheiterte und dann nach Vorlage von Marlon Schissler verpasste. Auf der Gegenseite eilte Angermeier nach einem Fehlschlag von Meier allein aufs Tor zu, doch Keeper Laub nahm ihm den Ball vom Fuß und verhinderte die Vorentscheidung.
In der 80. Minute war dann der Ausgleich fällig: Nach Flanke von Robin Renner köpfte Marlon Schissler zum umjubelten 1:1 ein. Gleich danach hatte Kamalou Tchagouni nach Flanke von Niklas Schmied die große Chance zum Siegtor für den TSV, doch er zielte drüber. Auf der Gegenseite hätte auch Ramthun noch für die Entscheidung sorgen können, doch er scheiterte an Laub und jagte den Ball zudem übers Tor.
So blieb es beim Remis, das sich der TSV 1860 aufgrund der zweiten Halbzeit redlich verdient hatte. Die Weißenburger haben nun vor der Winterpause noch zwei richtungsweisende Spiele gegen direkte Konkurrenten aus dem Tabellenkeller im Terminplan: Am Freitag, 21. November, um 19 Uhr beim TSV Buch, sowie am Samstag, 29. November, um 14.15 Uhr daheim gegen den TSV Windeck Burgebrach.
TSV 1860 Weißenburg: Laub, Schmied, Amidou (75. Sahitaj), Meier, Hohe, Schneider, Leitel (64. Morgenroth), Lazarevic (75. Krach), Renner, Böhm (64. Schissler), Tchagouni.
SG Quelle Fürth: Skowronek, Kay Ramthun, Kakavas, Shuranov, Livingstone, Grigoriadis, Arslan (75. Frantz), Schmidt, Reinholz, Prigoana, Angermeier (82. Tino Ramthun).
Schiedsrichter: Xaver Scheungrab (FC Aunkirchen, Gruppe Passau); Zuschauer: 110; Tore: 0:1 Adahan Arslan (5. Minute), 1:1 Marlon Schissler (80.).
