Unser TSV 1860 unterlag beim Tabellenzweiten Jahn Forchheim mit 0:3: Jahresübergreifend war der TSV 1860 Weißenburg zuletzt seit fünf Spielen ohne Niederlage und hatte dabei insgesamt elf Punkte geholt (drei Siege, zwei Remis). Nun aber musste sich das Team des Trainertrios Leibhard/Lotter/Siol in der Fußball-Landesliga Nordost erstmals wieder geschlagen geben, und zwar mit 0:3 beim Tabellenzweiten SpVgg Jahn Forchheim. „Das Ergebnis sieht am Ende deutlicher aus, als es der Spielverlauf war“, stellte Christian Leibhard stellvertretend für seine Coach-Kollegen Tim Lotter und Lukas Siol fest und lobte vor allem die „starke erste Halbzeit“ seiner Mannschaft. Die ersten beiden Möglichkeiten hatte zwar Patrick Hoffmann für Forchheim, er traf jedoch nur das Außennetz und scheiterte am hervorragend reagierenden TSV-Keeper Maximilian Laub (13. und 21. Minute). Chancen für Renner und Jäger: Dann waren die Weißenburger am Zug: Einen weiten Ball verlängerte Kamalou Tchagouni auf Robin Renner, dessen Volleyschuss aus der Drehung über das Tor flog (32.). Zehn Minuten später ging Michael Böhm auf der linken Seite steil und bediente Marco Jäger, dieser zielte aber flach am langen Eck vorbei (42.). Kurz vor der Pause fiel schließlich das Gegentor als Toptorjäger Hoffmann bei einer Hereingabe an den kurzen Pfosten am schnellsten reagierte und zum 1:0 traf (44.).
„Wir haben gegen die erwartet starke Forchheimer Offensive gut dagegengehalten“ befand Leibhard – insofern war das Tor direkt vor dem Seitenwechsel aus seiner Sicht „ärgerlich“. Ähnlich erging es ihm mit dem 2:0 des Jahn, das „zu schnell und zu einfach“ in der 55. Minute fiel. Einen Schuss von Niklas Held ließ Laub nach vorne abprallen, wieder war Hofmann zur Stelle und staubte mit seinem 23. Saisontreffer ab. Kurz darauf parierte Laub stark bei einem Schuss von Tim Basener.
Starker und kalter Wind
Danach hatten die Weißenburger nur noch eine echte Möglichkeit, um wieder für Spannung zu sorgen: Tchagouni spielte auf den eingewechselten Tarik Nassam, der statt selbst zu schießen einen Querpass versuchte - damit war die Chance vertan (68.). Wenig später erhöhte Christian Städtler per Kopfball auf 3:0 (72.). Er verwertete dabei eine Freistoßflanke von Hoffmann, die durch den starken Wind immer länger wurde. Damit war das Match entschieden. Generell herrschten durch den kalten Wind (in der zweiten Halbzeit kam noch Regen dazu) recht ungemütliche Bedingungen in einem Spiel ohne jegliche Gelbe Karten. Am Ende stand für Weißenburg wie schon im Hinspiel eine 0:3-Niederlage gegen die SpVgg Jahn Forchheim, die ihren zweiten Rang und ihre Aufstiegsambitionen untermauerte.
Unser TSV 1860 bleibt derweil auf einem Abstiegsrelegationsplatz. Weiter geht es dann am Karsamstag, 4. April, um 16 Uhr mit dem Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten SV Gutenstetten-Steinachgrund.
SpVgg Jahn Forchheim: Penzler, Städtler, Basener (74. Geyer), Fabian Hofmann (87. Schmidt), Patrick Hoffmann, Rzonsa (59. Armbruster), Held, Beck (82. Schabel), Hüllmandel, Sinelis (78. Schmitt), Baumgartl.
TSV 1860 Weißenburg: Laub, Jäger, Schmied, Meier, Hohe, Schneider (78. Kehrstephan), Lazarevic, Amidou (81. Kayis), Renner (63. Nassam), Böhm (78. Timmerman), Tchagouni (72. Morgenroth).
Schiedsrichter: Noan Jürries (Würzburger Kickers); Zuschauer: 200; Tore: 1:0, 2:0 Patrick Hoffmann (44. und 55. Minute), 3:0 Christian Städtler (72.).
