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Stellvertretend für den Cheftrainer Marco Fabritius zog dessen „Co“ Tim Lotter ein Zwischenfazit der Hallenkreismeisterschaft, die ja auf Platz drei endete. „Insgesamt in Ordnung“, sagte also Lotter, der aber feststellen musste, was auch viele andere in der Gymnasiumhalle Neumarkt gesehen hatten: Es wäre mehr drin gewesen für die Weißenburger. Gut, das Aus im Sechsmeterschießen im Halbfinale gegen den späteren Turniersieger Wendelstein ist auch eine Glücks- beziehungsweise Pechsache, aber speziell nach der Gruppenphase und dem starken Auftritt im Landesligaduell gegen Feucht (5:0) konnte man dem TSV 1860 doch mehr zutrauen.


Vor dem letzten Gruppenspiel gegen Woffenbach – das erste hatte der TSV mit 2:0 gegen die DJK Neumarkt gewonnen – waren die Weißenburger inklusive ihrer fünf Vorrundenspiele bereits im alten Jahr bei der „HKM“ noch immer ohne Gegentor geblieben. 20 Sekunden vor dem Ende beendeten die Woffenbacher diese Serie mit dem 1:1. „Da haben wir nicht mehr an die guten Leistungen anknüpfen können“, sagte Lotter und meinte damit auch das Halbfinale gegen Wendelstein, „gegen Oberhochstatt war es dann mit dem Derbysieg aber ein versöhnlicher Abschluss“.

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Und für die nächste Runde, sprich die Bezirksmeisterschaft am Samstag in Treuchtlingen, war der TSV 1860 ja als Ausrichter ohnehin qualifiziert beziehungsweise gesetzt, unabhängig vom Abschneiden in Neumarkt. „Wir wollen dort den Kreis gut vertreten, anschließend geht es in die Vorbereitung auf dem Feld“, so Tim Lotter.
Inklusive einiger neuer Gesichter, drei Neuzugänge kann der TSV 1860 im Winter vermelden. Mit den noch für die A-Junioren spielberechtigten Jungspunden Alper Kayis (U19 TSV Nördlingen, Sohn von Kemal Kayis) und Bastian Kehrstephan (U19 SpVgg Ansbach) waren bereits zwei davon in Neumarkt im Einsatz. Der Dritte im Bunde ist Tarik Nassam (19), der zuletzt beim Ligakonkurrenten TSV Buch gespielt hat.
TSV 1860 Weißenburg: Laub, Sahitaj, Kehrstephan, Schneider, Meier, Krach, Böhm, Tchagouni, Amidou, Häßler, Kayis, Morgenroth.