Nur ein paar Stunden nach dem intensiven Liga-Heimspiel am Vormittag gegen Regensburg machten sich die Damen am Sonntag auf den Weg nach Fürth – mit dem klaren Ziel, ihren Bezirkspokaltitel zu verteidigen. Motiviert, aber mit den Strapazen des Vorspiels in den Beinen, gestaltete sich der Start ins Halbfinale zunächst schwierig. Die Müdigkeit war spürbar, zudem stellte die körperbetonte Spielweise der Gastgeberinnen das Team vor Herausforderungen. Auch die Linie der Schiedsrichter sorgte zwischenzeitlich für Unruhe auf dem Feld. Dennoch bewiesen die Damen Kampfgeist und arbeiteten sich entschlossen durch die erste Halbzeit. Mit großem Einsatz hielten sie dagegen, so dass es zur Pause 23:23 stand.
Für die zweite Hälfte nahm sich das Team vor, den Fokus konsequent auf das eigene Spiel zu richten und mit mehr Geduld zu agieren. Pokal-Coach Höß appellierte zudem an die Schiedsrichter, die Partie etwas konsequenter zu leiten, um die zunehmende Härte – auch im Sinne der Verletzungsprävention – zu unterbinden. Zunächst gelang es, mehr Ruhe und Struktur ins Spiel zu bringen. Die Begegnung blieb jedoch weiterhin ausgeglichen. Mit einer konzentrierten Phase erarbeiteten sich die Damen schließlich einen Vier-Punkte-Vorsprung, mit dem sie ins letzte Viertel gingen. Dort steigerten sie ihre Leistung nochmals. Mit wachsender Entschlossenheit bauten sie ihren Vorsprung Schritt für Schritt aus und entschieden die Partie am Ende mit 53:45 für sich.
Damit stehen die Damen erneut im Finale des Bezirkspokals Anfang Mai. Dort treffen sie wiederholt auf die MSG SpVgg Roth/TSV Altenberg, die sich in ihrem Halbfinale gegen Tuspo Noris Baskets durchsetzen konnte.
Es spielten: Franziska Böhm, Ramona Holzmeier (3), Hanna Rottler (4), Nadja Degenhardt (3), Lea Hemmeter (4), Anna Haaf (3), Charlotte Stephan (1) Veronika Machui-Ströbel (2), Jessica Hennies (7), Lilith Krach (26).

